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Monatsbericht | Der Februar verabschiedet sich mit einer Rekordwärme von der Ortenau

Der Februar brachte der Ortenau zwar nur wenige Sonnenstunden, dafür aber angenehme Temperaturen. Der vorletzte Tag war der mildeste seit 35 Jahren.

Der letzte Wintermonat Februar zeigte sich von seiner viel zu trüben und grauen Seite und vom Winter war weit und breit nichts zu spüren in Südbaden. Das geht aus Aufzeichnungen der Wetterstation Ettenheimmünster hervor.

Mit einer Monatsmitteltemperatur von 6,4 Grad war es ein viel zu warmer Februar. Die Abweichung lag bei beachtlichen 3,6 Grad. An zwölf Tagen kletterte die Temperatur über die Zehn-Grad-Marke und an zwei Tagen sogar auf mehr als 15 Grad im Münstertal. Ungewöhnlich warm wurde es am 27. Februar – da stieg die Temperatur auf rekordverdächtige 22,1 Grad. Seit Beginn der Messungen vor 35 Jahren verzeichnete die Wetterstation noch nie so hohe Temperaturen in einem Februar. Den bislang wärmsten Februartag gab es im Jahr 2021 mit 21,2 Grad. Auch viel zu mild blieb es in den Nächten und es gab nur an wenigen Tagen Luftfröste im Tal zu verzeichnen. Gerade mal an vier Nächten fiel die Temperatur in den Frostbereich und an neun Tagen gab es Bodenfrost.

Am frostigsten war es am 18. Februar mit einer Lufttemperatur von minus 2,3 Grad. Am Erdboden fiel die Temperatur im Dörlinbachergrund bis auf minus 7,2 Grad.

Nach dem etwas trüben Januarmonat setzte sich das sonnenarme Wetter auch im Februar weitgehend fort. Die Sonne konnte sich nur an wenigen Tagen behaupten in der Ortenau.

Das Zentralgestirn erreichte nur magere 49,4 Gesamtstunden im Februar. Die normale Sonnenscheindauer liegt bei 100 Stunden. Der bislang trübste Februar stammt aus dem Jahr 2012 mit 50 Sonnenstunden und am sonnigsten zeigte sich der Februar im Jahr 1998 mit gewaltigen 158 Stunden Sonnenschein im Münstertal.

Nur vier Sonnentage mit über fünf Stunden Sonne verbuchte die Wetterstation im vergangenen Monat. Am 26. und 27. Februar waren die beiden sonnigsten Tage mit jeweils neun Stunden. Überwiegend grau zeigte sich der Februar an 14 Tagen, da schaute das Zentralgestirn nur kurz mal hinter den Wolken heraus.

Etwas zu nass verabschiedete sich der letzte Wintermonat in der Region. Insgesamt 65,2 Liter Gesamtniederschlag (110 Prozent) waren es in Ettenheimmünster und am nassesten war es auf dem Hünersedel mit 137 Liter (160 Prozent). Der meiste Niederschlag kam in Form von Regen vom Himmel. Nur an vier Tagen mischten sich kurz ein paar Schneeflocken und Graupel darunter. Der Niederschlag verteilte sich an 19 Tagen. Die größte Tagesmenge entlud sich am 16. Februar mit elf Liter.

Nebelwetter herrschte an zehn Tagen. An zwei Tagen zogen Gewitter mit Blitz und Donner über das Tal. Der Wind wehte überwiegend schwach bis mäßig durch die Region.

Nur an zwei Tagen frischte er stark auf und erreichte die Stärke sechs mit über 39 Stundenkilometern. Am stärksten blies er am 16. und 17. Februar mit Spitzenböen von bis zu 53 Kilometern pro Stunde. Auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm gab es an fünf Tagen stürmische Böen von über 62 Stundenkilometer, die höchsten Windspitzen lagen bei 71.

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