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Monatsbericht | Die ersten 16 Tage fiel nicht ein Tropfen
Die große Hitze und die extrem trockene Witterung setzte sich auch im August weitgehend in der Ortenau fort: Bis zum 16. August fiel überhaupt kein Niederschlag im Münstertal. Das geht aus Aufzeichnungen der Wettertstation Ettenheimmünster hervor. Erst in der zweiten Monatshälfte sorgten einzelne Gewitter endlich für ein wenig Abkühlung. Mit ein paar kräftigen Regenschauern wurde die große Dürre etwas gelindert.
Mit einer Monatsmitteltemperatur von 23,2 Grad reihte sich der August zu den wärmsten Monaten in der Messreihe der Wetterstation ein (August 2003 und Juli 2006 mit jeweils 23,2 Grad). Die Temperaturabweichung lag im August bei gewaltigen 4,8 Grad zum langjährigen Durchschnittswert. Sommerliche Temperaturen von mehr als 25 Grad gab es an 26 Tagen zu verbuchen. An 16 Tagen wurde geschwitzt im Münstertal. Da kletterte die Temperatur in der Wetterhütte auf mehr als 30 Grad.
Extrem heiß war es an fünf Tagen, als wurde die Wüstenmarke von 35 Grad überschritten wurde. Am heißesten zeigte sich der 14. August mit 37,8 Grad im Schatten. Der bislang heißeste Augusttag gab es im Jahr 2015 in Ettenheimmünster mit 39,2 Grad. Auch die Nächte blieben viel zu warm im August. Einen der wenigen kühlen Nächte gab es im Tal am 23. August zu verzeichnen, da sank die Lufttemperatur bis auf 8,8 Grad ab. Frische 4,3 Grad waren es sogar am Erdboden im Dörlinbachergrund.
Die Sonne erreichte im August eine Gesamtdauer von 260,6 Stunden (107 Prozent). An 25 Tagen schien das Zentralgestirn mehr als fünf Stunden und an 14 Tagen lachte die Sonne mehr als zehn Stunden vom Himmel. Am längsten strahlte das Zentralgestirn am 2. August mit bis zu 13,4 Stunden. Zum Vergleich: Den sonnigsten August seit Messbeginn vor 33 Jahren verbuchte die Wetterstation im Jahr 2003 mit beachtlichen 335,1 Stunden.
Deutlich zu trocken verabschiedete sich der letzte Sommermonat August in der Region. Gerade mal 40,7 Liter Gesamtniederschlag sammelte sich im Münstertal an.Üblich ären im August 90 Liter. Nur an sieben Tagen fiel messbarer Niederschlag. Die größte Tagesmenge entlud sich am 21. August mit 13 Liter. Auch auf den Höhen des Hünersedels war der August viel zu trocken mit einer Gesamtmenge von nur 49 Liter (42 Prozent).
Nur an zwei Tagen zogen Gewitter mit Blitz und Donner über das Münstertal.
Recht frisch blies der Wind an mehreren Tagen im August durch das Tal. Am 31. August war es am windigsten mit Spitzenböen von 50 Stundenkilometer in Ettenheimmünster und bis 62 Kilometer pro Stunde auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm.
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