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Monatsbericht | Zweitregenreichster Mai seit 1988 gemessen

Der Wonnemonat zeigte sich von seiner trüben Seite. Nur an wenigen Tagen schaute auch mal der Frühsommer mit Sonne und Wärme vorbei.

Die drei Monate März, April und Mai 2024 gehen nach denen im Jahr 2001 als zweitnassester Frühling in die Chronik der Wetterstation Ettenheimmünster ein.

Die Monatsmitteltemperatur lag mit 15,0 Grad etwas über dem langjährigen Normalwert. An 15 Tagen kletterte die Temperatur auf mehr als 20 Grad und an vier Tagen war es bereits sommerlich warm im Münstertal, da wurde die 25 Grad-Marke überschritten. Bereits am ersten Maitag erreichte die Temperatur die höchsten Werte in der Region mit 28,1 Grad in Ettenheimmünster und 23,9 Grad auf der 700 Meter hohen Bergstation am Hünersedel.

Die Nächte blieben überwiegend mild. Von Spätfrösten blieb das Münstertal verschont. Die kühlste Nacht gab es am Morgen des vierten Mai mit 5,9 Grad Lufttemperatur und frischen 2,2 Grad am Erdboden im Dörlinbachergrund, berichtet die Wetterstation.

Mit beachtlichen 193,5 Liter Gesamtniederschlag verabschiedete sich der Wonnemonat als der zweitnasseste in der Messreihe der Wetterstation seit Beginn im Jahr 1988. Nur im Jahr 2013 war der Mai noch nässer mit bis zu 197,9 Litern. Der normale Mainiederschlag beträgt gerade mal 105 Liter. An 22 Tagen gabs messbaren Niederschlag.

Mehr als fünf Liter Tagesmenge verzeichnete die Wetterstation an 13 Tagen und an sechs Tagen wurde es richtig nass mit mehr als zehn Litern. Am 16. Mai ergossen sich 38,7 Liter Regenwasser innerhalb von 24 Stunden vom Himmel. Noch nässer zeigte sich der Mai auf der Höhe des Hünersedels. Dort war es mit gewaltigen 240,8 Gesamtlitern der nasseste Mai seit Messbeginn vor 30 Jahren.

Auch im letzten Frühlingsmonat setzte sich das sonnenarme Wetter weitgehend fort in der Ortenau. Mit gerade mal 163,8 Gesamtstunden erreichte das Zentralgestirn nur 75 Prozent der normalen Sonnenscheindauer für einen Wonnemonat.

Es war der trübste Mai seit elf Jahren im Münstertal. Sonnentage mit mehr als zehn Stunden Sonne gab es nur an sieben Tagen zu genießen. Am längsten strahlte das Zentralgestirn am 10. und 11. Mai vom wolkenlosen Himmel mit bis zu 13,4 Stunden. Trüb und grau blieb es an sieben Tagen mit nur wenigen Sonnenstrahlen.

Am 24. Mai herrschte Nebelwetter im Tal. An beachtlichen sieben Tagen donnerte und blitzte es im Münstertal. Von schweren Unwettern blieb die Region aber weitgehend verschont. Nur am 17. Mai schwollen die Bäche für einige Stunden kräftig an. Schwach bis mäßig wehte der Wind im Mai durch die Region. Am 24. Mai traten Gewitterböen von bis zu 43 Stundenkilometern in Ettenheimmünster sowie 62 Stundenkilometern auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm auf.

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