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Monatsbericht | Schneearmer Januar mit acht Eistagen

Nach dem warmen Dezember zeigte sich der zweite Wintermonat von seiner deutlich kälteren Seite.

Schnee blieb im Januar Mangelware. Nur an zwei Tagen präsentierte sich das Münstertal in einem weißen Winterkleid von gerade mal einem Zentimeter, berichtet die Wetterstation Ettenheimmünster.

Mit einer Monatsmitteltemperatur von 3,1 Grad verzeichnete die Wetterstation den kältesten Monat seit zwei Jahren. Im Vergleich zum langjährigen Mittelwert verabschiedete sich der Januar aber auch leicht zu mild. Die positive Abweichung lag bei 1,3 Grad.

Nachtfröste traten an 16 Tagen auf und an 18 Tagen gab es Bodenfrost im Tal. Am Morgen des zwölften Januars war es am kältesten mit bis zu minus 8,7 Grad Lufttemperatur und eisigen minus 10,5 Grad am Erdboden, teilt die Wetterstation mit. An acht Tagen blieb es auch tagsüber frostig im Münstertal und die Temperaturen blieben unter dem Gefrierpunkt.

Es gab aber auch einige sehr milde Tage im Januar. An zehn Tagen kletterte das Thermometer auf mehr als zehn Grad in der Wetterhütte mit dem wärmsten Tag am 29. Januar mit vorfrühlingshaften 14,3 Grad. Selbst auf dem 700 Meter hohen Hünersedel wurden außergewöhnliche 13 Grad gemessen.

Die Sonne ließ sich im ersten Monat des Jahres recht oft in Südbaden blicken. Nur an zwei Tagen herrschte Nebelwetter. Das Zentralgestirn schien insgesamt 67 Stunden (112 Prozent) vom Himmel. An neun Tagen gab es bereits über vier Sonnenstunden zu verbuchen. Am längsten strahlte das Zentralgestirn am 28. und 29. Januar mit jeweils sieben Sonnenstunden. An 14 Tagen zeigte sich der Januar von seiner trüben und grauen Seite und die Sonne ließ sich überhaupt nicht im Tal blicken.

Normale Niederschlagsmengen sammelten sich in der Region im Januar an. In Ettenheimmünster betrug die Gesamtmenge 59,8 Liter (106 Prozent) und auf der Höhe des Hünersedels waren es 109,8 Liter (120 Prozent). Der Niederschlag verteilte sich an 15 Tagen und fiel überwiegend in Form von Regen vom Himmel. Nur an fünf Tagen rieselten auch Schneeflocken bis ins Münstertal herab. Die höchste Tagesmenge fiel am 24. Januar mit 13,2 Litern.

Nur an zwei Tagen wurde eine Schneedecke von einem Zentimeter gemessen. Wenig Schnee gab es auch auf der Bergstation Hünersedel im Januar zu verzeichnen. Am 15. und 16. Januar lagen gerade mal zwei Zentimeter der weißen Pracht.

Der Wind wehte überwiegend schwach bis mäßig durch das Münstertal, bilanziert die Wetterstation. Nur an fünf Tagen gab es stärkere Böen mit mehr als 39 Stundenkilometern. Am stärksten blies der Wind am 2. Januar mit bis zu 58 Stundenkilometern in Ettenheimmünster. Auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm tobte am 2. und 3. Januar ein schwerer Sturm mit Spitzenböen von 100 Stundenkilometern.

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