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Monatsbericht | Sonne machte im Mai 33 Überstunden
Die Monatsmitteltemperatur lag im Mai bei 15,6 Grad. 1,5 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert. An elf Tagen wurde bereits die Sommermarke von 25 Grad erreicht und an drei Tagen war Schwitzen angesagt.Da kletterte die Temperatur sogarüber 30 Grad. Den heißesten Tag verzeichnete die Wetterstation in Ettenheimmünster am 26. Mai mit 31,7 Grad in der Wetterhütte.
Die Nächte zeigten sich in der ersten Monatshälfte noch recht kühl.An fünf Tagen lagen die Tiefstwerte sogar unter der Fünf-Grad-Marke. Amkühlsten war es am Morgen des 13. Mai mit frischen 2,6 Grad Lufttemperatur. Bodenfrost trat noch einmal auf im vorderen Münstertal. Am 1. Mai gab es frostige minus 1,0 Grad. Deutlich kälter waren die Nächte im Dörlinbachergrund mit insgesamt sieben Bodenfrösten. In der Nacht zum ersten Mai waren es eisige minus 7,0 Grad.
Nach dem sonnigen April begann der Mai deutlich durchwachsen und brachte nur wenige Sonnentage mit über zehn Stunden Sonnenschein.
Südbaden wurde dann in der zweiten Monatshälfte regelrecht von der Sonne verwöhnt. Von früh bis spät strahlte das Zentralgestirn meist von einem wolkenlosen Himmel. Insgesamt gab es 15 Tage mit mehr als zehn Stunden Sonne. Am Monatsende kamen 250,5 Gesamtstunden zusammen. Die Sonne machte 33 Überstunden – das ist allerdings noch kein Rekord. Den bislang sonnigsten Mai seit Messbeginn vor 33 Jahren gab es im Jahr 2011 mit beachtlichen 292 Stunden. Trüb blieb es dagegen im Jahr 2010: Mit mageren 110 Stunden war es der sonnenärmste Wonnemonat seit 1993.
Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 63,3 Litern (60 Prozent) verabschiedete sich der Mai etwas zu trocken in der Region. Verschont blieb das Münstertal auch von schweren Unwettern. An 14 Tagen sammelte sich der Niederschlag an. Über einen Liter auf den Quadratmeter gab es an elf Tagen zu verbuchen und an zwei Tagen erreichte die Tagesmenge die Zehn-Liter-Marke. Die größte Regenmenge eines Tages notierte die Wetterstation am 11. Mai mit bis zu 18,7 Litern. Auch auf der 715 Meter hohen Bergstation auf dem Hünersedel blieb der Mai mit 113,5 Litern (84 Prozent) etwas zu trocken.
Ein Gewitter mit Blitz und Donner zog im Mai über das Münstertal. Der Wind wehte schwach bis mäßig. Nur am 14. Mai frischte der Wind mal kräftig auf mit Böen bis zu 39 Kilometer pro Stunde. Auch auf der Höhe des Schwarzwaldes war der Mai ein windschwacher Monat. Auf dem 770 Meter hohen Hünersedelturm erreichte der Wind am elften Mai Spitzenböen bis zu 60 Kilometern pro Stunde.
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